AidM-Delegation besuchte Grüne Vielfalt in Hessisch Lichtenau

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Nicht zuletzt das Interesse an der Umsetzung des Themas "Die grüne Vielfalt" hatte die Jury bewogen, Hessisch Lichtenau als einen von nur 6 Orten der diesjährigen 15 Preisträger zu besuchen.

Von Bürgermeister Michael Heußner, Frau Holle und Karpfenfänger begrüßt, führte der Weg zunächst zum neuen Rathaus und Sitz der Verwaltung. Hier konnte die 25-köpfige Jury gleich die Umsetzung des Themas Frühlingsgrün aktuell am wunderbaren Blumenschmuck, der das Rathaus ziert, begutachten.
Weiter ging es in den Frau-Holle-Park, wo schon der Vorstand und weitere Mitglieder des TV 1894 Hessisch Lichtenau e.V. an "ihrer" Boulebahn warteten. Ines Schindler berichtete von der bewegten Entstehungsgeschichte der Bahn und lud die Gäste gleich zum Boulen ein. Kühle Getränke, die wunderbare Stimmung im Park unter den alten Bäumen, ließen die Gäste länger dort verweilen als geplant. Von Frau Holle angeführt ging es dann weiter durch den Malerwinkel, wo Ariane Pliefke ein weiteres Projekt vom Ab in die Mitte vorstellte: das Bücherfenster und die Büchertruhe für Kinder. Seit rund 14 Tagen erst geöffnet, erfreuen sich beide Bücherangebote regem Zuspruch.
In der Innenstadt war das Schaufenster einer ehemaligen Bäckerei das nächste Ziel. Hier wurden die eLuftaufnahmen von Rolf Günther zum Thema "Wir leben im Grün vorgestellt". Anfang Juni war er im Flieger mit Peter Dahmen unterwegs, um alle Stadtteile zu dieser Jahreszeit in herrliches Grün eingebettet, zu fotografieren. Rolf Günther erläutert an dieser Stelle kurz die Idee, die hinter dem Konzept steckt: alle Ortsteile gemeinsam in die Kernstadt bringen und so auf die gemeinsame herrliche Lage im Grünen aber auch auf den Zusammenhalt aller hinzuweisen.  
Hier war nun genau der richtige Standort, wo Bürgermeister Michael Heußner Rolf Günther und seiner Frau Karin eine Urkunde überreichte, um deren besondere Verdienste um die Aktion „Gib Deiner Stadt ein Gesicht“ zu würdigen.
Das Ergebnis dieses Einsatzes konnte dann auch in weiteren Schaufenstern angeschaut werden.
Auf Stoffbahnen gedruckt waren jeweils 3 Motive zusammengefasst, die von den Ortsvorstehern ausgesuchte Gruppen in den jeweiligen Stadtteilen zeigten.
Die nächste Station war der Karpfenfänger-Brunnen, der ganz aktuell auch mit Blumenschmuck versehen ist. Erhard Stock vom Fremdenverkehrsverein erläutert kurz die von großem Erfolg gekrönten Bemühungen, die Innenstadt zu begrünen. Mit einem Aufruf am Markttag im Mai hatte man Interessenten gesucht, die Pflanzkübel, Blumenkästen etc. bepflanzen und pflegen sollten. Dafür meldeten sich eine ganze Reihe von Bürgern, die pflanzten oder sich für eine Gießpatenschaft zur Verfügung stellten.    
Entlang der Stadtmauer führte der Weg nur weiter am Schulgarten, wo Eltern und Kinder des
Elternförderkreises der Grundschule mit der Lehrerin, Frau Jankowski, noch werkelten.
Am Generationen-Spielplatz erläuterte Gerdi Viehmann kurz die Entstehung und Nutzung dieser Anlage.
Am Karpfenfänger-Teich warteten schon die Retteröder Landfrauen, um die Gäste mit Köstlichkeiten aus ihrem Ab in die Mitte-Thema „Kräutergrün“ zu verwöhnen. Barbara Bergermann
gab Einblick in die Rezepte, die alle mit einer Auswahl an Kräutern hergestellt worden waren und in dieser Form auch mit den Kindern zubereitet worden waren.
Erhard Stock hatte hier auch eine Auswahl der bisher erschienen Medienberichte zum Thema vorbereitet, was bei der Jury für großen Eindruck sorgte.  
Karin Jasch vom Ministerium, als Leiterin der Delegation, nutzte nun auch die Gelegenheit, um sich für die Organisation des Besuchs und auch für die gelungene Umsetzung des Themas mit den zahlreichen Ehrenamtlichen in Hessisch Lichtenau zu bedanken.  Besonders die Einbindung der Stadtteile fand ihr großes Lob. Da sich viele Aktionen gut weiter entwickeln ließen, wurde die Stadt  eingeladen, sich unbedingt beim Wettbewerb 2017, der unter dem Motto „Mein Herz schlägt regional“ startet, zu bewerben.
Nach einer Aufnahme der Delegation im übergroßen Bilderrahmen wurden die Gäste von den Repräsentanten der Stadt verabschiedet.

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