Friedrichsbrück

Friedrichsbrück

Der 3 km nordostwärts gelegene Stadtteil mit seinen 238 Einwohnern ist geschichtlich gesehen der jüngste, er konnte im Jahr 1977 seinen 200. Geburtstag feiern. Mit der Gründungsurkunde vom 16. Mai 1777 genehmigte Landgraf Friedrich II. die Anlage einer "Neuen Kolonie" unter dem Namen Friedrichsbrück. Die Stadt Lichtenau stellte 242 Acker Land aus ihrer Gemarkung zur Verfügung. Die Siedlerstellen waren zunächst auf zehn die von Walburg über den "kalten Heister" nach Helsa führte, östlich des Dorfbaches, je fünf auf jeder Straßenseite. Der Anfang war schwer. Um so stolzer sind die Bewohner auf ihre Leistungen. Heute präsentiert sich dieser stille, abseits vom lärmenden Verkehr liegende Stadtteil mit seinem idyllischen Dorfteich durch sein gepflegtes Ortsbild als ein ruhiger Wohnplatz. Die neue Siedlung am Wald ist bestes Beispiel dafür. Friedrichsbrück hat seit 1955 eine eigene Kirche und wird seelsorgerisch von der Pfarrei Hessisch Lichtenau betreut. Seit 1966 besteht das Dorfgemeinschaftshaus mit Schlachthaus, Kühleinrichtungen und Bücherei, das 1981 durch den Anbau eines Feuerwehrgerätehauses erweitert wurde.