Hollstein

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Hollstein

Mit 145 Einwohnern ist Hollstein das kleinste Dorf und ist es immer gewesen.

Ist über die B 7 - Abfahrt zwischen Walburg und Küchen - oder die Landesstraße von Hessisch Lichtenau über Hopfelde zu erreichen.

1195 bestätigte Papst Cölestin ll. dem Kloster Germerode seinen Besitz, darunter in "Holstein". Das Dorf war Sitz des Geschlechts von Holstein (Holensteyn, Hoinstein), das 1322 seine Güter an Landgraf Otto verkaufte. Sie wurden Bürger von Lichtenau.

Die Kirche stammt aus dem Jahr 1798, der Kirchturm wurde 1957 erneuert.

An den Gerichtsplatz an der alten Linde erinnert ein an einer Kette befestigtes konisches Halseisen. Noch im Jahr 1454 bestand im Dorf ein eigenes Untergericht, das vom Schultheißen in Lichtenau und drei bis vier Stadtschöffen gehegt wurde.

Mit 145 Einwohnern ist Hollstein das kleinste Dorf und ist es immer gewesen. Im Jahr 1539 zählte es nur 8 Mann und Feuerstätten, im Jahr 1575 waren es 45 und im Jahr 1659 aber nur 16 (nach dem Dreißigjährigen Krieg). 1895 hatte Hollstein 136 Einwohner und bei der Volkszählung in 1970 waren es 140.

Die Häuser sind zu beiden Seiten der eingefaßten Hollsteine angeordnet und erst in letzter Zeit hat sich ein Neubaugebiet zum Metzberg hin entwickelt.

Die "Hollensteine", zwei Zechstein-Dolomit-Felsen am südlichen Ausgang des Dorfes, und die "Höllensteine", ein Zechsteinhügel mit Trockenrasen, sind Naturdenkmale im Ort.

Die Bewohner haben viel getan, um das Dorfbild zu verschönern.