Küchen

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Küchen

Küchen soll um 1300 entstanden sein.

1363 verkaufen die Herren von Cappel das halbe Dorf an die Herren von Hundelshausen und weiter ein Viertel des Dorfes und des Gerichts "Kuchen" an die von Schlutwinsdorf, die es 1383 an die Landgrafen weiterverkaufen. Seit 1480 bis zur Reformationszeit ist Besitz des Klosters Germerode in Küchen nachzuweisen.

Küchen war, was die Kirche betrat schon 1588 wie jetzt Filiale von Harmuthsachsen. Die klassizistische Saalkirche wurde 1827/28 erbaut.

Der Ort hatte 1585 nur 31 und 1747 35 Haushaltungen. Aus der Katastervorbeschreibung des Jahres 1780 geht hervor, daß der Ort 155 Einwohner hatte. 1895 waren es 261, Anfang 1960 317, Volkszählung 1970 290 und am 1. Januar 1981276.

Küchen liegt am Fuße des Meißners an der Mündung der von Hausen kommenden Steinbachs in die Wehre und an der Bundesstraße 7. Im Zuge des Ausbaues dieser Straße wurde in den achtziger Jahren eine Ortsumgehung geschaffen. Die Zufahrt zum Ort erfolgt nunmehr über eine Brücke, über die man auch durch das landschaftlich schöne Steinbachtal Hausen und den Meißner erreicht. Durch die Verlegung der Straße an den Ortsrand ist Ruhe in den Ort eingekehrt. Bundesbahnstrecke Kassel-Waldkappel (Bahnbus).