Velmeden

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Velmeden

Velmeden ist 775 als "Felmide" in Hersfelder Besie nachgewiesen.

Das Stift Hersfeld erhielt 1300 weitere Güter in Velmede von den Gebrüdern v. Reichenbach. Außerdem wird Velmeden 1297 in einer Abgrenzungsurkunde der Terminierbezirke der Predigerklöster Eisenach, Mühlhausen und Göttingen genannt.

1330 wird Velmeden als landgräflichen Dorf des Amtes Reichenbach an den Deutschen Ritterorden verpfändet,1354 von Lichtenau als Pfand beschlagnahmt.

Schon 1454 nimmt der Ort eine besondere Stellung als Untergericht ein.1555 werden die Velmeden Bauern gegen die aufständischen Fuldaer Bauern eingesetzt. Im 30jährigen Krieg hat Velmeden auch sehr gelitten.

1397 wird die Pfarrkirche erwähnt. 1451/52 wird die Filialkirche zu Velmeden von der Pfarrkirche in Laudenbach getrennt und selbständige Pfarrei, zu der Hausen als Filiale gehört.

Umfangreiche Renovierungsarbeiten an der Kirche konnten im Jahr 1972 abgeschlossen werden.

Nach dem Salbuch zu Lichtenau zählte Velmeden 1539 36, 1575 39 und nach dem 30jährigen Krieg 1659 - 24 Feuerstätten und hatte 1779 - 217, 1858 -  358, 1939 - 470, 1970 - 734 Einwohner.

Velmeden hat sich zu einem großen Dorf entwickelt, vor allem in den vergangenen drei Jahrzehnten, in denen fast 100 Häuser "Über den Höfen", an der Straße nach Hausen, und im neuen Siedlungsgebiet "lm Kringelfeld" gebaut worden sind. zum Vergleich ein paar Zahlen: 1858 waren es 59, 1914 - 70, 1939 - 100 und 1973 - 185 Häuser.

Die Ortschaft liegt an der Landesstraße L 3238 im Tal der Gelster. Sie ist eine typische Wohngemeinde, deren Einwohner in der näheren und weiteren Umgebung ihrer Arbeit nachgehen.

Durch das Dorf führt eine von vielen Straßen zum Meißner und zum Naturpark, die gern benutz wird.