Wickersrode

  • Drucken

Wickersrode

Wickersrode ist eine Gründung des Grafen von Bilstein mit dem bei der Familie geläufigen Vornamen Wigger.

Nach dem Ort nennt sich zwischen 1297 und 1424 eine Adelsfamilie Wickersa, Wikardesa.

Gegen Ende des 14. Jahrhunderts belehnt Landgraf Hermann den Hartmann v. Wickersrode mit einem Burglehen daselbst.Amt zur Hofhaltung bringen, wofür sie von anderen Dienstleistungen befreit waren. Wickersrode gehörte zum Amt Lichtenau. 1569 und 1575/85 war es nach Reichenbach eingepfarrt dessen Filiale es noch heute ist.

Eine eigene Kirche, ein schöner Fachwerkbau, besitzt die Gemeinde seit 1797.

Wickersrode, 212 Einwohner, 352 m über NN, findet man abseits großer Verkehrsstraßen in waldreicher Umgebung zwischen Eisberg und der Ruine Reichenbach und zwischen den beiden historischen Höhenstraßen "Barbarossaweg" und "Franzosenstraße".

Der Ort bietet Erholungssuchenden Ruhe und Entspannung. Dies haben die Einwohner beizeiten erkannt und vor vielen Jahren zielstrebig daran gearbeitet, den Ort für den Fremdenverkehr zu erschließen.

Beim Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" wurde Wickersrode 1960 Kreissieger, 1961 Bundessieger (Bronzemedaille) und 1969 Bezirkssieger beim hessischen Landeswettbewerb.