Öffentliche Bekanntmachung über die Festsetzung der Grundsteuer in Hessisch Lichtenau für das Kalenderjahr 2020

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Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Hessisch Lichtenau hat in Ihrer Sitzung am 11.04.2019 die Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2019 beschlossen.  Diese wurde am 31.08.2019 in der Hessisch Niedersächsischen Allgemeinen -Ausgabe Witzenhausen- veröffentlicht. Demnach gelten für das Jahr 2019 folgende Steuersätze:

 

1. für die land- u. forstwirtschaftlichen Betriebe (Grundsteuer A) 590 v.H.

2. für die Grundstücke (Grundsteuer B) 590 v.H.

 

Gemäß § 27 Abs. 3 des Grundsteuergesetzes vom 07.08.1973 (BGBl.I S. 965 - zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 30.11.2019 (BGBl. I S. 1875) - kann für diejenigen Steuerschuldner, die für 2020 die gleiche Grundsteuer wie für 2019 zu entrichten haben, die Grundsteuer durch öffentliche Bekanntmachung festgesetzt werden. Hiermit wird für diese Steuerschuldner die Grundsteuer für die in Hessisch Lichtenau gelegenen Betriebe für Land- und Forstwirtschaft und Grundstücke auf die Beträge festgesetzt, die für das Kalenderjahr 2019 zu entrichten waren.

Für die Steuerschuldner treten mit dem Tage der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung die gleichen Rechtswirkungen ein, wie wenn Ihnen an diesem Tage ein schriftlicher Grundsteuerbescheid zugegangen wäre.

 

Zahlungsaufforderung

Die Steuerschuldner werden gebeten, die Grundsteuer ohne besondere Aufforderung weiterhin an den Fälligkeitstagen und mit den Beträgen, die sich aus dem letzten schriftlichen Grundsteuerbescheid vor Veröffentlichung dieser Bekanntmachung ergeben, an die Stadtkasse Hessisch Lichtenau unter Angabe des Kassenzeichens zu entrichten.

Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen die durch diese Bekanntmachung bewirkte Steuerfestsetzung kann innerhalb einer Frist von einem Monat beim Magistrat der Stadt Hessisch Lichtenau (Fachbereich Finanzen), Landgrafenstr. 52, 37235 Hessisch Lichtenau, Widerspruch eingelegt werden. Die Rechtsbehelfsfrist beginnt mit Ablauf des Tages, der dem Tag der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung folgt.

Der Widerspruch kann nicht damit begründet werden, dass die im Einheitswertbescheid, Grundsteuermessbescheid oder in der Grundsteuermessbetrags-Mitteilung getroffenen Entscheidungen unzutreffend seien.

Durch die Einlegung des Widerspruches wird die Verpflichtung zur Zahlung der Grund-steuer nicht aufgehoben, es sei denn, dass die Vollziehung ausgesetzt oder Stundung gewährt ist.

Hessisch Lichtenau, den 07. Januar 2020

Der Magistrat der Stadt Hessisch Lichtenau

gez. Heußner

Bürgermeister