Relief zum ‚Lichtenauer Grenzgang‘

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3876-web-001Am Donnerstag, 23. April 2015, fand im Rathaus Hessisch Lichtenau die feierliche Übergabe des von Karl F. Mengel in mühevoller Arbeit erstellten Reliefs „Geologisches-Topographisches Relief zum ‚Lichtenauer Grenzgang‘, 25 Jahre“ an die Stadt Hessisch Lichtenau statt.

Anwesend waren neben Bürgermeister Herwig und Karl F. Mengel auch dessen Ehefrau Hannelore sowie Karin Kuhnert und Ingrid Schwede vom Hessisch-Waldeckischen Gebirgs- und Heimatverein e.V..

Bürgermeister Herwig würdigte Herrn Mengels Entschluss, das Relief an die Stadt zu verschenken und versprach, es an einem angemessenen Platz anbringen zu lassen. Des Weiteren dankte er Herrn Mengel für sein jahrelanges Engagement bei der Vorbereitung der Grenzgänge, die traditionell vor dem Heimatfest durchgeführt werden.

Das Relief selbst bezeichnete Herwig als den sichtbaren Ausdruck der Identifikation von Herrn Mengel mit der Stadt Hessisch Lichtenau. Es wurde bereits im Jahr 1999 angefertigt und zeigt eindrucksvoll die Stadt mit ihren verschiedenen Höhenlagen. Als besonderen Hingucker enthält das Relief die Kirchen der einzelnen Stadtteile. Für die Darstellung der Grenze ließ sich Karl F. Mengel etwas ganz Besonderes einfallen: „Die Grenze besteht aus Prothesenkunststoff. Als Zahnarzt besitzt man so etwas“, scherzte Mengel. Als Vorbild diente ihm eine Abbildung des damaligen Kreisgebietes, die 1937 im Klassenraum seiner Schule hing und Herrn Mengel seit dieser Zeit im Gedächtnis geblieben war. Abschließend ließ es sich Herr Mengel nicht nehmen, seiner Frau Hannelore für die Unterstützung, die er stets von ihr erfahren habe, zu danken. Er erinnerte sich auch seiner beiden verstorbenen Ehefrauen, „ohne die ich in meinem Leben nicht so weit gekommen wäre“.