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Geburten, Geburtsanmeldung

Zuständigkeit: Standesamt

Ansprechpartner

Anrede
Frau
Name
Zahnwetzer
Vorname
Christine
Gebäude
Rathaus
Zimmer
3
Telefon
05602 / 807-124
E-Mail
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Allgemeine Informationen

Die Anzeige der Geburt beim Standesamt Hessisch Lichtenau erfolgt nur, wenn das Kind in Hessisch Lichtenau geboren wurde (Hausgeburt). Der Wohnort der Eltern ist dabei unerheblich.

Die Geburt eines Kindes muss binnen einer Woche beim Standesamt angezeigt werden.

Zur Anzeige verpflichtet sind bei Geburten in Krankenhäusern und sonstigen Einrichtungen der Geburtshilfen der Träger der Einrichtung. Ansonsten sind zur Anzeige einer Geburt in nachstehender Reihenfolge verpflichtet:
- jeder Elternteil des Kindes, wenn er sorgeberechtigt ist,
- jede andere Person, die bei der Geburt zugegen war oder von der Geburt aus eigenem Wissen unterrichtet ist. (Hierzu gehören insbesondere Hebammen und Ärzte.)

Notwendige Unterlagen

Zur Anzeige der Geburt eines Kindes sind folgende Unterlagen erforderlich:
- Sind die Eltern des Kindes miteinander verheiratet: ihre Geburtsurkunden und die Eheurkunde oder ein beglaubigter Ausdruck aus dem Eheregister.
- Sind die Eltern des Kindes nicht miteinander verheiratet: die Geburtsurkunde der Mutter und, falls die Vaterschaft bereits anerkannt wurde, die Erklärungen hierüber und die Geburtsurkunde des Vaters sowie gegebenenfalls die Sorgeerklärungen.
- ein Personalausweis, Reisepass oder ein anderes Passersatzpapier der Eltern
- Weitere Dokumente können notwendig sein (z.B. bei Namensänderung der Eltern im Ausland, Namensänderungen von Spätaussiedlern oder Vertriebenen, Namensänderung in Deutschland ohne Eintragsmöglichkeit in ein deutsches Personenstandsregister,)
- Verwitwete oder geschiedene Mütter/Väter: Eheurkunde oder ein beglaubigter Ausdruck aus dem Eheregister
- Vordruck über Bestimmung des Vornamens und des Familiennamens des Kindes (erhältlich beim Krankenhaus oder Standesamt, auch formlos möglich)


Wichtig:

Welchen Namen soll mein Kind erhalten?
Grundsätzlich sind die Eltern bei der Auswahl des Vornamens frei, können also den Namen für ihr Kind wählen, der ihrer Meinung nach am ehesten dem Wohl des Kindes entspricht. Allerdings kommen nur solche Vornamen in Betracht, die ihrem Wesen nach auch Vornamen sind.
Der Familienname des Kindes ergibt sich aus dem Ehenamen der Eltern. Führen die Eltern keinen gemeinsamen Ehenamen, steht ihnen aber die elterliche Sorge gemeinsam zu, so bestimmen sie gemeinsam den Geburtsnamen des Kindes. Sie können hierbei zwischen den Familiennamen des Vaters und der Mutter wählen. Die Namensbestimmung gilt auch für weitere Kinder.
Führen die Eltern keinen gemeinsamen Ehenamen und steht auch die elterliche Sorge nur einem von ihnen zu (z. B. der Mutter), so erhält das Kind den Familiennamen der Mutter. Die Mutter kann jedoch dem Kind den Familiennamen des nicht sorgeberechtigten Vaters erteilen, allerdings müssen hierfür beide Eltern im Standesamt vorsprechen.
Welche Namensführung für ein Kind ausländischer Eltern maßgebend ist, muss im Einzelfall geklärt werden.

Gebühren


- Bescheinigungen für Elterngeld, Mutterschaftshilfe bei der Krankenkasse und religiöse Zwecke sind gebührenfrei
- 10,00 EUR für die 1. Geburtsurkunde, 5,00 EUR für jede weitere Urkunde

Rechtsgrundlagen

Personenstandsgesetz (PStG)
Personenstandsverordnung (PStV)