Stele gegen das Vergessen

stele-einweihung-web-titel-001Zum Gedenken an 206 ermordete ungarische Jüdinnen wurde jetzt unweit des Ortseingangs von Hirschhagen eine Stele enthüllt.
Bürgermeister Jürgen Herwig, Jürgen Jessen vom Verein „Gegen Vergessen – für Demokratie“
und Hirschhagens Ortsvorsteher Karl-Heinrich Schlegel hatten zur Enthüllung der Stele eine 40-köpfige Gruppe geschichtlich Interessierter begrüßt, darunter auch Christopher Willing von der jüdischen liberalen Gemeinde Nordhessen.

Die Stele steht unmittelbar neben der Tafel, die bereits an die vielen Toten Männer und Frauen in der ehemaligen Munitionsfabrik erinnert.
206 Kieselsteine sind in einer Box mit Sichtscheibe inder Stele, einer etwa 2,40 Meter hohen und 40 Zentimeter breiten Holzbohle, untergebracht. Jeder einzelne Stein erinnert an eine der ungarischen
Jüdinnen, die zum Kreis der über 1000 Zwangsarbeiterinnen im Munitionswerk in Hirschhagen zählten, die seinerzeit vom Konzentrationslager Buchenwald ins Außenlager „Vereinshaus“ nach Hessisch Lichtenau verlegt wurden, erinnerte Jürgen Jessen.

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