Hessisch Lichtenau offiziell im Dorfentwicklungsprogramm
Toller Erfolg für die Entwicklung in Hessisch Lichtenau: Die Stadt wurde offiziell als neuer Förderschwerpunkt in das hessische Dorfentwicklungsprogramm (Laufzeit 2026 bis 2032) aufgenommen. Bürgermeister Dirk Oetzel nahm den Anerkennungsbescheid von Heimatminister Ingmar Jung im Rahmen einer Feierstunde in Hünfelden entgegen. Damit ist der Weg frei, um die Weichen für die zukünftige Gestaltung und Stärkung der Stadtteile zu stellen. Grundlage für die kommenden Jahre bildet das gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern erarbeitete Kommunale Entwicklungskonzept (KEK). „Ich freue mich riesig darauf, dass es nun endlich losgeht“, betont der Bürgermeister. „Ein ganz großes Dankeschön gilt meinen Kolleginnen und Kollegen aus der Stadtverwaltung sowie der Kreisverwaltung für die Unterstützung. Nun gilt es, die gemeinsam entwickelten Ziele Schritt für Schritt mit Leben zu füllen.“
Der Fachdienst Demografie, Dorf- und Regionalentwicklung des Werra-Meißner-Kreises wird die Stadt bei der Umsetzung weiterhin fachlich begleiten. Das Strukturförderprogramm des Landes teilt sich in zwei wesentliche Säulen: Zum einen werden kommunale Projekte wie die Belebung der Ortskerne und die Modernisierung von Dorfgemeinschaftseinrichtungen bezuschusst. Zum anderen bietet es erhebliche finanzielle Chancen für Privatpersonen, die Fördermittel für die Sanierung oder Umnutzung älterer, ortsbildprägender Gebäude in den Stadtteilen beantragen können. Da sich die Dorfentwicklung per Definition auf den ländlichen Raum konzentriert, geht die Kernstadt dennoch nicht leer aus: Für die Innenstadt greift parallel – wie bereits in der Vergangenheit berichtet – das eigenständige Förderprogramm „Lebendige Zentren“. Somit ist sichergestellt, dass die Entwicklung von Kernstadt und Stadtteilen Hand in Hand geht. Mit der Übergabe des Bescheides startet nun die Umsetzungsphase. Über die nächsten konkreten Schritte, anstehende Informationsveranstaltungen sowie die Beratungsmöglichkeiten für private Bauherren wird die Stadtverwaltung zeitnah informieren.


